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Kühlwasseranlage

Kühlwasseranlage mit kostengünstiger Redundanz

Anforderung: Ausbau des Kühlwassersystems in einem expandierenden Industriebetrieb.
Ziel der Maßnahme: Erhöhung der Verfügbarkeit des Kühlkreislaufes

Der Kunde hatte die Kühlkreisläufe provisorisch in Betrieb gesetzt. Aufgabe von Gersch SPS-Technik war es kurzfristig eine Steuerung zur Regelung der parallel verlaufenden Pumpen des Kühlwasserturms sowie für die Nieveauregulierung des Wassertanks zu konstruieren. Die Lösung sollte auf Wunsch des Kunden eine kostengünstige Redundanz enthalten.

Als Komponenten wurden Bauteile der Siemens AG eingesetzt. Dazu zählten zwei SPS-CPUs (SIMATIC S7/315-2DP und ET200S mit CPU) und das PROFIBUS-DP-System der ET200S. Doppelt vorhandene Pumpen wurden auf zwei ET200S-Gruppen verteilt. Die beiden SPS-Steuerungen wurden über den Profibus verbunden, so dass der Datenaustausch über diesen abgewickelt werden kann. Hierdurch ist es möglich die doppelt ausgeführten Pumpen alle paar Stunden umzuschalten oder bei Störungen die stehende Pumpe anlaufen zu lassen. Dadurch wird der Anlauf der Reservepumpe bei Auslösung des Motorschutzschalters der laufenden Pumpe oder bei Wartung oder Ausfall einer SPS sichergestellt.

Zur Vermeidung von Kontaktbrücken oder sonstigen durch Verkalkung bedingten Problemen, die bei anderen Systemen auftreten können, wird das Niveau des Wassertanks über einen Ultraschallsensor erfasst. Die Überwachung durch das SPS-Programms bzgl. Veränderungen des Füllstands des Wassertanks erfolgte durch ein Analogsignal. Bei einer zu langsamen oder zu schnellen Veränderung des Niveaus wird eine Störung ausgegeben, die veranlasst, dass sofort Wasser nachgefüllt wird. So wird verhindert, dass die Pumpen trockenlaufen können, und sichergestellt, dass genügend Wasser im System verbleibt.