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Schrittketten

Schrittketten

Schrittketten werden in der Automation für die Umsetzung der Prozessabläufe in den Maschinen und Anlagen verwendet. Die einzelnen Schritte enthalten oft entsprechende Verzweigungen, um unterschiedliche Situationen zu regulieren. Wenn die Anlage sich in Grundstellung (festgelegter sicherer Zustand) befindet, wird der Produktionsablauf gestartet, der verschiedene Schrittketten umfassen kann. Dazu werden in den einzelnen Schritten die Funktionen über Schütze, Magnetventile oder Programmsignale angesteuert, bis der geforderte Zustand über Sensoren, Endschalter oder Programmsignale angezeigt wird. Der nachfolgende Schritt enthält jeweils eine neue Funktion zur Ausführung, wie z.B. das Ein-/Ausschalten eines Motors, Ein-/Ausfahren eines Zylinders o.a.

Hierbei kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung, so z.B. Setz-/Rücksetzglieder, das Vergleichen/Hochzählen einer Zahl oder das Verschieben eines Bits. Diese Schrittkettenarten haben jeweils Vor- und Nachteile. Dabei gilt als gemeinsamer Nachteil z.B. die Möglichkeit von Tippfehlern bei der Eingeben der Bitsignale bzw. Zahlenwerte. Dementsprechend aufwendig und unübersichtlich gestaltet sich jeweils das Verändern der Schrittketten.

Gersch SPS-Technik hat SPS-Bausteine entwickelt, mit denen Schrittketten schnell und bequem erstellt und verändert werden können; hierbei wird die Programmiersprache FUP benutzt. Diese SPS-Bausteine beinhalten Betriebsarten, Bedienungs-/Anzeigeelemente zur besseren Inbetriebnahme sowie Wartung und Reparatur der Anlagen. Hierzu stellt Gersch SPS-Technik unterschiedliche SPS-Programme zur Verfügung, die auf den unterschiedlichen Umfang der Schrittketten ausgelegt sind und sich dementsprechend durch vielseitige Anwendbarkeit auszeichnen.